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Capoeira im Samurai Burgdorf |
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Geschrieben von Olaf Scher
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Sonntag, 08 März 2009 |
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Capoeira ist eine brasilianische Kampfkunst,die von afrikanischen Sklaven in Brasilien Anfang des 16. Jahrhunderts entwickelt wurde. Zu der Zeit durften Sklaven keine Waffen besitzen und es blieben nur noch Hände und Füße, um sich zu verteidigen.  Da die Sklavenherren die Ausübung eines Kampfes verboten, musste den gefährlichen Bewegungen der Capoeira ein tänzerischer Charakter gegeben werden. Capoeira ist unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft. Es ist die Freude sich zu bewegen, die Freude seinen Körper kennenzulernen und zu beherrschen. Diese Kampfkunst ist äußerst vielseitig, da sie Akrobatik, Kampfsport, Rhythmik, Reaktionsfähigkeit, Improvisation und Kreativität vereint. Der Capoeirista befindet sich in ständiger Bewegung: Zum einen, da der Grundschritt bereits ein Wiegeschritt ist (die Ginga), zum anderen, weil es sehr viele tiefe Bewegungen in der Hocke bzw. Akrobatik kopfüber (Radschlag, Kopfstand etc.) gibt. Dadurch und durch die Philosophie, allen Schlägen auszuweichen und nur im Notfall zu blocken, stellen sie dem anderen kein leicht zu treffendes Ziel dar.  
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 08 März 2009 )
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